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Kandlerhof

Es mag nach einem Kalenderspruch klingen, aber: Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich eine andere. Auf den Kandlerhof in Bozen / St. Magdalena übertragen: Als Ende der 1960er-Jahre der damalige Traubenabnehmer die finanziellen Daumenschrauben anzieht, beschließt Familie Spornberger, selbst Wein abzufüllen. Auch so können Erfolgsgeschichten beginnen.

Die Wurzeln der Erfolgsgeschichte des Kandlerhofs in Bozen / St. Magdalena reichen allerdings weit tiefer. Schon 1278 gibt es den Hof, der im 18. Jahrhundert in „Kandler“ umbenannt wird, weil hier ein Zinngießer, ein „Kandler“, seinem Handwerk nachgeht. Von ihm übernimmt Familie Spornberger den Hof 1793, seit damals ist er in Familienbesitz.

Vater des Kandlerhof-Weins ist Gregor Spornberger, der von der reinen Trauben- auf die eigene Weinproduktion umstellt und zu einem der Vorreiter eines verstärkt maschinellen Einsatzes im Südtiroler Weinbau wird. Heute steht am Kandlerhof in Bozen / St. Magdalena Sohn Martin am Ruder, der das Handwerk des Weinbaus und der Kellerwirtschaft von der Pike auf – und bis zum Uniabschluss – gelernt hat.

Er ist es, der die Verantwortung über die zwei Hektar Rebfläche in St. Magdalena trägt. Sie sind mit den autochthonen roten Sorten Vernatsch und Lagrein, mit Merlot und der weißen Rebsorte Sauvignon Blanc bestockt. „Unsere Weine werden im alten Gewölbekeller sorten- und lagentypisch ausgebaut: Weiß- und Rosèweine im Stahltank, die Rotweine zum größten Teil im großen Holzfass“, erklärt Martin Spornberger.

So entstehen klassische Qualitätsweine, allen voran das Aushängeschild des Kandlerhofs in Bozen / St. Magdalena: ein St. Magdalener Classico, natürlich.

Angebaute Weinsorten
lagrein
vernatsch
sauvignon
merlot